Besuch bei Erik Spiekermann

Einen Termin bei einem so vielbeschäftigten Typographen wie Erik Spiekermann zu bekommen, ist normalerweise nicht das leichteste Unterfangen. Zum Glück (für mich) vereint uns die gleiche Leidenschaft zu einer außergewöhnlichen Designikone, dem NSU Ro 80. Diese Leidenschaft war es auch, die mich Ende August nach Berlin brachte, um einige typographische Tipps von einer -sagen wir ruhig wie es ist- lebenden Legende zu bekommen. Zusammen mit ihm werden wir in den nächsten Monaten die Aufmachung unseres Magazins für Wankel-Technik optimieren.

Ich durfte ihn in seiner Letterpress-Manufaktur in der Potsdamer Straße 98a treffen, welche auch die Grundlage für die Bezeichnung der Druckerei darstellt: p98a. Schon beim Betreten des Innenhofs und der Räumlichkeiten spürte man, mit welcher Leidenschaft und Überzeugung hier alle täglich an die Arbeit gehen. Ich vermute sogar, dass niemand bei p98a seine Tätigkeit jemals als Arbeit wahrnehmen wird. 

Völlig unverkrampft machten wir uns an die Arbeit und sponnen die ersten Ideen- und Gedankenspiele, um uns gegen Mittag auf die weitere Vorgehensweise zu verabredeten. Bis zu seinem nächsten Termin war jedoch noch genügend Zeit für eine Führung durch die Letterpressdruckerei und viele spannende Anekdoten aus dem Arbeitsleben eines der größten Typographiegenies unserer Zeit. Was für ein Tag für mich!

Website: https://www.p98a.com/
Blog Erik Spiekermann: https://spiekermann.com/ (Dort ist auch ein Film von Frerk Jon Lintz über den NSU Ro 80 zu finden - Prädikat: Sehr sehenswert!) 







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